AG Citizen Science Berliner Raum

Im Berliner Raum sind zahlreiche Aktivitäten und vielfältige Expertise zu Citizen Science (CS) räumlich nah beieinander. Daraus ergibt sich, dass z.B. immer wieder gleiche Zielgruppen von TeilnehmerInnen angesprochen werden oder Daten an gleichen geografischen Orten gesammelt werden.
Die geplante AG Citizen Science Berliner Raum soll Projektdurchführende und Förderer aus Forschungsinstitutionen, NGOs, Vereinen, Behörden und Stiftungen im Berliner Raum zusammenbringen. Das Ziel ist, eine Zusammenarbeit zu ermöglichen, die Abstimmungen verbessert, Synergien schafft und z.B. Ressourcen gemeinsam nutzbar macht.
In Vorbereitung auf ein nächstes Treffen und die Gründung einer solchen AG möchten wir Ihr Feedback, Ihre Ideen und Wünsche einholen.
In einem ersten Treffen mit Interessierten im November 2018 wurden verschiedene Aspekte einer AG Citizen Science Berlin Raum diskutiert. Basierend auf den Diskussionen haben wir in einer Kerngruppe einen Vorschlag für die Organisation einer AG Citizen Science Berliner Raum erarbeitet.
Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldung.

Elena Isaiasz, Sarah Kiefer, Sophia Kimmig, Ulrike Sturm, Silke Voigt-Heucke

Persönliche und Projekt Angaben
Bitte geben Sie auch an, wenn Sie als Privatperson Interesse an der AG Citizen Science Berliner Raum haben.
AG Citizen Science im Berliner Raum
Vorschlag für ein Leitbild der AG Citizen Science Berliner Raum

Teilhabe an der Wissensgenerierung ist ein bedeutender Bestandteil der Entwicklung hin zu einer global nachhaltig agierenden Gesellschaft. Citizen Science (Bürgerforschung) ist eine Methode der Öffnung von Wissenschaft, die durch eine gemeinsame Wissensgenerierung neue Impulse setzt, die Relevanz von Forschung erhöht, zusätzliche Möglichkeiten zur Erhebung und Auswertung größerer Datensätze eröffnet und das Spektrum von Kommunikationsformen der Ergebnisse erweitert (Grünbuch Citizen Science Strategie 2020 für Deutschland).

Im Berliner Raum sind zahlreiche Aktivitäten und vielfältige Expertise zu Citizen Science räumlich nah beieinander. Daraus ergibt sich, dass z.B. immer wieder gleiche Zielgruppen von TeilnehmerInnen angesprochen werden oder Daten an gleichen geografischen Orten gesammelt werden. Die AG Citizen Science Berliner Raum soll Projektdurchführende und Förderer aus Forschungsinstitutionen, NGOs, Vereinen, Behörden und Stiftungen im Berliner Raum zusammenbringen. Das Ziel ist, eine Zusammenarbeit zu ermöglichen, die Abstimmungen verbessert, Synergien schafft und z.B. Ressourcen gemeinsam nutzbar macht.

Die AG bietet den Rahmen die vielfältige Expertise für Citizen Science im Berliner Raum zusammenzubringen, entwickelt diese weiter und fördert den regelmäßigen fachlichen Austausch aller Beteiligten.
Die Ziele und Inhalte der AG orientieren sich an den Prinzipien guter Bürgerforschung, wie sie beispielsweise in den ”10 Prinzipien für Citizen Science” der European Citizen Science Association (ECSA) oder im “Grünbuch zur Citizen Science Strategie 2020 für Deutschland beschrieben sind.

Leitsätze

Wir entwickeln die Methode Citizen Science weiter und gestalten gemeinsam die Zukunft von Bürgerforschung im Berliner Raum.

Gemeinschaftlich entwickeln wir unsere Expertise im Bereich Citizen Science weiter und geben unser Wissen an Citizen Science-Akteure und interessierte Bürger_innen weiter.

Wir verstehen uns als transdisziplinäre Vereinigung, die gemeinsam Themen erarbeitet. Unsere Aktivitäten werden dabei von überprüfbaren Zielen gelenkt.

Wir pflegen einen respektvollen und konstruktiven Umgang und verstehen unsere Diversität als Antrieb für Austausch und Weiterentwicklung.

Wir stehen für Transparenz und Offenheit und fördern das Teilen von wissenschaftlichen Daten. Wir setzen uns dafür ein, dass Daten, soweit möglich, nach den FAIR Prinzipien (auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar) für jeden nutzbar zur Verfügung gestellt werden.

Grünbuch CS: https://www.buergerschaffenwissen.de/sites/default/files/assets/dokument...
10 Prinzipien für Citizen Science: https://ecsa.citizen-science.net/sites/default/files/ecsa_ten_principles...

Haben Sie Anregungen zu diesem Vorschlag? Gibt es aus Ihrer Sicht Aspekte, die nicht bedacht oder im nächsten Treffen noch einmal diskutiert werden sollen?
Vorschlag zur Organisation der AG Citizen Science Berliner Raum

Um den verschiedenen Wünschen und Bedürfnissen unterschiedlicher Citizen Science-Interessierter und -Durchführender Rechnung zu tragen, gliedert sich die Citizen Science AG Berliner Raum in zwei Strukturen; die gesamte AG Citizen Science Berliner Raum sowie einen inneren „Fachkreis Citizen Science“.
Die Citizen Science AG und der Fachkreis haben verschiedene Schwerpunkte, stehen dabei jedoch in ständigem Austausch und der Übergang zwischen den Strukturen ist fließend. Diese flexible Struktur ermöglicht es, dass sich alle Interessierten je nach Zeit und Interesse zu verschiedenen Themen mehr oder weniger intensiv einbringen können.

Die Citizen Science AG

besteht aus Citizen Science-Interessierten und -Durchführenden im Berliner Raum und ist jederzeit offen für neue Interessenten. Die Mitgliedschaft in der AG impliziert die Bereitschaft zur gemeinschaftlichen Weiterentwicklung von Citizen Science ohne bindende Zuständigkeiten für die Mitglieder. Ziel der Mitglieder ist es, sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Citizen Science zu informieren und auszutauschen und sich mit anderen Citizen Science-Interessierten, -Akteuren und -Unterstützende zu vernetzen. Darüber hinaus liefert die CS-AG Denkanstöße, zeigt aktuelle Probleme auf oder bringt neue Ansätze und Ideen ein, denen sich der Fachkreis CS widmen soll.
Die CS-AG lädt jährlich zu einem öffentlichen Vernetzungstreffen ein. Dieses bietet Interessierten den Rahmen, aktuelle Projekte und Erfolge zu präsentieren, Probleme und Hindernisse zu diskutieren oder neue Projektideen vorzustellen. Darüber hinaus präsentiert der Fachkreis seine Ergebnisse.

Der Fachkreis Citizen Science

besteht aus interessierten Mitgliedern der CS-AG. Im Fachkreis engagierte Mitglieder können sich langfristig oder projektbezogen in die Sacharbeit einbringen und übernehmen dabei zum Teil konkrete Zuständigkeiten, die mit verpflichtenden Aufgaben verbunden sind (z.B. Protokollieren von Treffen oder Kommunikation erarbeiteter Ergebnisse an die CS-AG). Ziel des Fachkreises ist es, von der CS-AG herangetragene und weitere relevante Themen zu bearbeiten und entsprechende Expertisen zu entwickeln, von denen langfristig alle Citizen Science-Interessierten und -Durchführenden profitieren (beispielsweise gemeinsame Datenbanken, Austausch von Daten oder Medienstrategien oder gemeinsame Projektanträge).
Der Fachkreis kommt halbjährlich zu nicht-öffentlichen Arbeitstreffen und gegebenenfalls häufiger in kleineren, flexiblen Gruppen zur Bearbeitung einzelner Themen zusammen. Alle Ergebnisse des Fachkreises sowie Protokolle werden per E-Mail und im Rahmen des Vernetzungstreffens allen Mitgliedern der CS-AG präsentiert. Die Tagesordnung für die jeweiligen Fachkreis-Treffen wird im Vorfeld an alle Mitglieder der CS-AG verschickt. Alle Mitglieder können weitere Vorschläge einbringen oder für die Bearbeitung einzelner, für sie besonders relevanter Themen, zum Fachkreis dazustoßen.

Haben Sie Anregungen zu diesem Vorschlag? Gibt es aus Ihrer Sicht Aspekte, die nicht bedacht oder im nächsten Treffen noch einmal diskutiert werden sollen?
Bitte geben Sie eine Zahl zwischen neun und fünfzig an.
Die hier gesammelten Daten werden ausschließlich zur Auswertung der Umfrage erhoben und sind nur dem Organisationsteam zugänglich. Wir möchten Sie drauf hinweisen, dass die Angabe von personenbezogenen Daten freiwillig erfolgt. Ihre persönlichen Daten werden ausschließlich im Rahmen der genannten Umfrage genutzt und nach Abschluss wieder gelöscht. Die Verarbeitung der Daten erfolgt unter Beachtung der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Die Übertragung Ihrer Eingaben erfolgt verschlüsselt. Um die Daten vor Verlust, Manipulation oder Zugriff durch unberechtigte Personen zu schützen, werden durch das Museum für Naturkunde technisch-organisatorische Maßnahmen eingesetzt, die dem aktuellen Stand der Technik entsprechen.

 

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